Die Aufrechnungsregeln erlauben unter bestimmten Umständen die “Verrechnung” einer Forderung mit einer Gegenforderung und vermeiden so ein überflüssiges Hin- und Herzahlen. In streitigen Situationen ermöglicht die Aufrechnung dem Aufrechnenden, seine eigene Forderung auf einfache Weise selbst durchzusetzen. Diese einfache Form der Befriedigung steht dem Gläubiger selbst dann zur Verfügung, wenn der Aufrechnungsgegner in Vermögensverfall geraten ist. Allerdings gelten in Insolvenzverfahren für die Aufrechnung besondere Regelungen, die eine Aufrechnung im Einzelfall unmöglich machen oder zumindest dem Risiko der Anfechtung durch den Insolvenzverwalter aussetzen können. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeit der Aufrechnung und ihre Grenzen in der Krise des Anfechtungsgegner.
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