Die Volcker-Rule, die kürzlich von den US-Finanzaufsichtsbehörden verabschiedet wurde und ein Kernelement der 2010 erlassenen Dodd-Frank-Finanzmarktgesetzgebung ist, untersagt US-Banken und Nicht-US-Banken, die in den USA tätig sind, sowie verbundenen Gesellschaften den Eigenhandel und das Sponsoring von und Investitionen in Private-Equity-Fonds sowie Hedgefonds (Covered Funds).

Am 29. Januar 2014 hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für eine neue Verordnung veröffentlicht, die zu einer strukturellen Reform des Bankensektors führen soll, um so die Krisenresistenz der EU-Kreditinstitute zu stärken. Der Verordnungsentwurf sieht vor, den 30 größten Banken der EU den Eigenhandel sowie die Investition in bestimmte alternative Investmentfonds zu verbieten (ähnlich der Volcker-Rule). Zudem gestattet sie es den zuständigen nationalen Aufsichtsbehörden, von den Banken die Abspaltung bestimmter Handelsgeschäfte zu verlangen, um das Retail- vom Großkunden- und Investmentgeschäft zu trennen, sofern dies aufgrund der speziellen Risikostruktur eines Instituts erforderlich ist.

Mayer Brown lädt Sie herzlich zu einem Workshop am Donnerstag, 13. Februar 2014, ein. Im Rahmen dieses Workshops werden wir die unterschiedlichen aufsichtsrechtlichen Ansätze miteinander vergleichen und die entsprechenden Verbote und Ausnahmen analysieren, welche insbesondere die Bereiche Market Making, Hedging, Assetmanagement und Securitization betreffen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den Anforderungen an die Compliance sowie mögliche grenzüberschreitende Auswirkungen der neuen Regelwerke liegen.

Programm und Referenten

  • 17:15 Uhr: Begrüßung und einleitende Bemerkungen – Dr. Jochen Seitz
  • 17:20 Uhr: Volcker-Rule – Worum geht es hierbei? – David R. Sahr
  • 18:00 Uhr: Die EU-Reform des Bankensektors – Alexandria Carr und Andreas Lange
  • 18:30 Uhr: Pause
  • 18:45 Uhr: Panel – Praktische Auswirkungen auf Banken und Assetmanager – David R. Sahr, Alexandria Carr, Dr. Thorsten Voss und Dr. Ingo Kleutgens
  • Im Anschluss Drinks & Fingerfood

Die Vorträge werden auf Englisch gehalten und ebenso wie die anschließende Panel-Diskussion von Dr. Jochen Seitz moderiert.

Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Franziska Pothmann, T +49 69 7941 1042.

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