Der Mittelstandsinvestor Halder, Frankfurt, hat seine Mehrheitsbeteiligung an der GEALAN-Gruppe an die VEKA-Gruppe mit Sitz in Sendenhorst verkauft. Der Verkauf steht unter dem Genehmigungsvorbehalt der zuständigen Kartellbehörden. Die global tätige Wirtschaftskanzlei Mayer Brown hat Halder bei den kreditrechtlichen Aspekten der Transaktion beraten.

Die familiengeführte VEKA-Gruppe ist eine der führenden Anbieter von Kunststoffprofilen für den Fenster- und Türenbau und erreichte bis 2012 einen Umsatz von 795 Millionen Euro. Halder hatte den PVC-Profilhersteller GEALAN nach einem deutlichen Umsatzrückgang während der Finanz- und Wirtschaftskrise übernommen. In den Folgejahren wurden innovative, hochwertige Produkte vorgestellt und der Vertrieb ausgebaut. Das Marktumfeld blieb schwierig, aber GEALAN hat sich durch Neugeschäfte im Marktvergleich gut entwickelt und das Geschäftsvolumen bei guter Profitabilität stabil gehalten. Für 2013 wird erneut ein Umsatz von rund 213 Millionen Euro erwartet.

Halder ist seit 1991 als Beteiligungsinvestor im Mittelstand aktiv und hat in dieser Zeit 36 Unternehmen Kapital für Nachfolgelösungen und Wachstum zur Verfügung gestellt. Zurzeit betreut Halder einen Fonds, dem insgesamt 325 Millionen Euro für Mittelstandsbeteiligungen zur Verfügung stehen und der sich bisher an sieben Unternehmen beteiligt hat. Der Exit bei der Anfang 2011 übernommenen Beteiligung an GEALAN ist der erste Verkauf aus dem Portfolio dieses Fonds.

Mayer Brown berät Halder seit Jahren, zuletzt beim Erwerb von Wback durch einen Management-Buy-Out (Pressemitteilung) und davor unter anderem auch beim Einstieg bei Gealan (Pressemitteilung).
Zum Team von Mayer Brown gehörten die Partner Markus Strelow (Federführung) und Dirk-Peter Flor (beide Banking & Finance, Frankfurt) sowie die Associates Marc Bäumer und Fabian Arhelger (beide Banking & Finance, Frankfurt).