Beteiligte Personen

12. Mai 2010. Nach jahrelangem Streit um angebliche Milliardenforderungen der US-Gesellschaft Moncrief Oil International, Inc. steht Gazprom nunmehr endgültig als Gewinner fest: Das Urteil, mit dem das Landgericht Berlin die Klage der eigens zur Prozessführung gegründeten Moncrief Oil International (Deutschland) GmbH gegen Gazprom abgewiesen hatte, wurde jetzt rechtskräftig: Moncrief hat auf alle Rechtsmittel verzichtet. Mayer Brown LLP vertrat Gazprom in dem Rechtsstreit. Moncrief hatte im Wesentlichen verlangt, an einer Gesellschaft beteiligt zu werden, die die Ausbeutung des Gasfeldes Yushno-Russkoye in Sibirien betreibt.

Bereits im Jahre 2005 hatte Moncrief vor einem Bezirksgericht in Texas gegen Gazprom, Wintershall und die E.ON-Tochter Ruhrgas geklagt, weil diese sie nicht an der Ausbeutung des Gasfeldes beteiligten. Das amerikanische Gericht wies die Klage mangels Zuständigkeit zurück. Daraufhin forderte Moncrief vor dem Landgericht Frankenthal von BASF und Wintershall Schadensersatz. Mayer Brown vertrat damals auch BASF und Wintershall. Die Richter wiesen die Milliardenklage schon 2007 als unbegründet zurück.

Zum Team von Mayer Brown gehörten Dr. Mark C. Hilgard (Federführung) und Dr. Jan Kraayvanger (beide Prozessführung, beide Frankfurt) sowie Associate Dr. Martin Lorenz (Prozessführung, Frankfurt).

Ansprechpartner:

Friederike Hartmann
Director Marketing & Business Development
T: +49 69 7941 1045
M: +49 160 9019 2756
fhartmann@mayerbrown.com

Dr. Mark C. Hilgard
Partner
T: +49 69 7941 2271
M:+49 151 1742 3663
mhilgard@mayerbrown.com