6 April 2009 -Die Unternehmensgruppe der Arnsberger WEPA Papierfabrik P. Krengel GmbH & Co. KG hat die Umstrukturierung in eine SE-Holding-Struktur erfolgreich abgeschlossen. Sie wird künftig durch die WEPA Industrieholding SE geleitet. WEPA hatte sich insbesondere mit Blick auf die weitere europäische Ausrichtung und Expansion der Unternehmensgruppe für die Rechtsform einer Europäischen Aktiengesellschaft (SE) entschieden. Mayer Brown hat die Konzeption und Umsetzung der SE-Holding-Struktur gesellschafts-, arbeits- und steuerrechtlich beraten. Die Federführung hatten die Partner Friedrich Merz und Dr. Marco Wilhelm.

 

Die familiengeführte WEPA-Gruppe produziert Tissue-Erzeugnisse wie Hygiene- und Toilettenpapiere, Küchen-, Kosmetik- und Taschentücher, Servietten oder Handtuchpapier. Nach der kürzlich erfolgten Übernahme der wesentlichen Kartogroup-Betriebe in Europa, die ebenfalls federführend von Friedrich Merz und Dr. Marco Wilhelm betreut wurde, dürfte die Gruppe mit etwa 2.500 Beschäftigten einen Umsatz von rund 950 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaften. Die zunächst angepachteten Kartogroup-Betriebe sollen später, vorbehaltlich noch ausstehender Genehmigungen, im Rahmen des italienischen Insolvenzverfahrens Concordato Preventivo erworben werden.

Zum Team von Mayer Brown gehörten Friedrich Merz (Gesellschaftsrecht, Berlin), Dr. Marco Wilhelm (Gesellschaftsrecht, Frankfurt; beide Federführung), Stephan Gittermann (Gesellschaftsrecht, Frankfurt), Heiko Penndorf (Steuerrecht, Frankfurt); Associates: Dr. Hendrik Otto (Gesellschaftsrecht, Berlin), Dr. Sven Labudda, Dr. Axel Lebherz (beide Gesellschaftsrecht), Susan Köhler (Steuerrecht), Dr. Nicolas Rößler (Arbeitsrecht, alle Frankfurt).